LIFE IS A JOURNEY

Meine Reise startete mit dem Finger auf der Landkarte, so wurde ich zum besten Verkäufer, entwickelte mich zur Führungskraft, längst arbeite ich als mein eigener Chef und qualifizierte mich zum Kommunikationstrainer. Weiterbildungen wurden zu einem wichtigen Bestandteil meiner persönlichen Entwicklung.

manche Kindheitserinnerungen prägen mich noch Heute

Ich erblickte das Licht der Welt 1974 im schönen Leipzig und lebte die ersten 16 Jahre meines Lebens in einem Land das es nun nicht mehr gibt. Ich erlebte eine staatlich geplante, wohl umsorgte Kindheit und Jugend in der DDR, als 10 Jähriger ein halbes Jahr an der Ostsee und die restliche Zeit in meinem Leipzig. Absolvierte meine 10 Schuljahre im sozialistischen Bildungssystem an Polytechnischen Oberschulen.

Teile meiner Kindheit verbrachte ich, neben dem Kindergarten oder der Schule, im „Centrum Warenhaus“ und in den Einzelhandelsgeschäften, in denen meine Eltern arbeiteten. So konnte ich früh Verkaufsgespräche und Kundenservice erleben (und mir was abschauen). Beeindruckend als Kind war der abendliche Kassensturz. Mein gutes Verhältnis zum Thema Geld scheint wohl daher zu kommen, ich mag es sehr Geld zu zählen – Geld ist mein Freund.

Die, zum großen Glück, friedliche Revolution erlebte ich als Jugendlicher in Leipzig hautnah und auch die absolute Freiheit der Wendezeit. Eine intensive Zeit, welche prägend für mein Verständnis von Freiheit, Moral und Demokratie werden sollte. Schnelllernen in den Themen Kapitalismus und dem realen Leben im nun geeinten Deutschland, Leben in einer Welt - die vorher nur aus der schillernd bunten Werbewelt des Westfernsehens zu bestaunen war.

Wie ein Koch zum Held meiner Kindheit wurde

Ein Held meiner Kindheit war eindeutig Paul Bocuse, ein französischer Fernsehkoch, dessen Kochsendung im ZDF ausgestrahlt wurde (ja wir hatten eine üppige Auswahl an „Westfernsehen“). Seitdem gab es bei uns nicht mehr nur Eierkuchen, wir haben Crêpes gezaubert. Meine Sinne wurden geschärft für Geschmackserlebnisse, in mir entstand eine Lust am Ausprobieren, auch ungewöhnliche Kreationen zu schaffen oder mit exotischen Gewürzen zu hantieren. Das Paul Bocuse frische, saisonale Produkte aus der Umgebung bevorzugte, würde ihn auch heute zum Vorbild machen. Da meine Eltern für mehrere Jahre ein Restaurant leiteten, entstand die Möglichkeit schon als Jugendlicher in der Küche zu stehen.

Ich lernte deutlich was ich wollte und was nicht

So kam es wohl dazu das ich eine Lehre als Koch absolvierte und als ich in meiner dreijährigen Ausbildung sehr spezielle Erfahrungen in der gesamtdeutschen Gastronomie bei wechselnden Lehrbetrieben sammelte, entschloss ich mich keinen weiteren Tag diesen Beruf auszuüben.

Erweitern des eigenen Horizontes

Lieber verkaufte ich unzählige Waschmaschinen, Kühlschränke und Fernseher...  Und fand anschließend eine neue Tätigkeit die mich über viele Jahre begeisterte: Reisen verkaufen und zusätzlich so viel wie möglich von der Welt kennenzulernen (im Rahmen vieler Urlaube und noch mehr Dienstreisen).

Als Kind oder Jugendlicher in der DDR reiste ich nur „mit dem Finger auf der Landkarte“ und stellte mir die schönen Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Begegnungen bloß vor, in der Schulzeit berichteten Klassenkameraden von Ihrer Heimat im fernen Japan oder vom Leben im karibischen Kuba. In meinen Träumen war ich schon da, mit tanzenden Mädchen am Malecon von Havanna oder genoss die spektakuläre Sicht auf den schneebedeckten Fujiyama – damals, schier unerreichbar.

Und Dank der gewonnenen Reisefreiheit und den vielen Möglichkeiten im Reisebüro konnte ich endlich einen großen Teil meiner Neugier auf die Welt stillen.

Und was für ein Spaß, den ganzen Tag über die zweitschönste Sache der Welt (eben Urlaub und Reisen) sprechen zu können. Geld dafür zu bekommen - nur fürs Reden, Wissen und Erfahrungen teilen und Menschen dabei zu unterstützen ihre Reiseträume in die Tat umzusetzen – einfach phänomenal.

Das machte mir so viel Freude und so wuchs mein Verkaufserfolg, meine Wissensgrundlage verbreiterte ich mit einer Ausbildung zum Touristikfachwirt. So war ich nun theoretisch befähigt ein Unternehmen zu leiten und Mitarbeiter zu führen.

Vom Verkäufer zur Führungskraft

Rein praktisch war das der Weg den ich eingeschlagen hatte, ich änderte mein Ziel „besten Verkäufer" zu werden darauf die „besten Führungskraft" werden zu wollen. Denn ich hatte da so eine Idee, wenn ich Mitarbeiter einstelle die sich weiterentwickeln wollen und ich ihnen eine gute Unterstützung gebe, dann wächst Umsatz und Ertrag wie von selbst.  Dank vieler Lernerfahrungen (davon berichte ich gerne ausführlich in meinen Seminaren für Führungskräfte) begab es sich, das wir ein sehr erfolgreiches Reisebüro mit fünf Filialen aufbauten.

Erst als Teilhaber und später als alleiniger Inhaber lernte ich was es bedeutet Unternehmer zu sein, verantwortlich zu sein und welche Stellschrauben und Faktoren den gewünschten Erfolg beeinflussen können. Unsere Reisebüros wurden mehrfach ausgezeichnet unter anderem 4x mit dem "TUI Inside Award" (dem "Oscar" der Reisebranche) oder auch mit dem TUI TRAVELStar Champion (als deutschlandweit erfolgreichstes Reisebüro der Kooperation).  Ich sammelte in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen, welche ich seit Jahren als Dozent bei der HSB Akademie weitergebe. Neben modernen Verkaufen, Mitarbeiterführung oder den verschiedenen Aspekten als Führungskraft bzw. Unternehmer, auch in so speziellen Themen wie dem Generationenübergang (innerhalb der Familie) und Verkauf des Unternehmens. Denn das Kapitel Reisebüro schloss ich zum Jahreswechsel 2019/2020 mit einem erfolgreichem Verkauf ab. 

Mein Weg zum Trainer & Coach 

Durch eine Vielzahl von Kurztrainings und Tagesseminaren in meiner Reisebürozeit begegnete ich immer wieder Trainern die Techniken aus dem Modell von "NLP" verwendeten. Vermutlich war es Jörg Feuerborn der mir erstmals "NLP Dinge" näherbrachte und auch den Begriff nannte. Mir gefiel diese eingängige Wirksamkeit und das meine Umsetzung der gelernten Inhalte "wie von alleine" klappte.

Und so wurde ich ein Fan von Weiterbildungen, ich erweiterte mein Repertoire in der Kommunikation immer mehr und mehr, die vielen Kunden- und Mitarbeitergespräche gaben mir die Gelegenheit das neu gewonnene Wissen direkt anzuwenden.

Als mein bester Freund René Morawetz begann Seminare für Reisebüromitarbeiter zu geben, wurde ich neugierig. Einen ganzen Tag mit Teilnehmern sprechen, sie zu unterstützen noch erfolgreicher zu werden und dabei auch viel Spaß zu haben – das wollte ich auch, denn Interaktion mit Anderen macht mir Spaß. Also fragte ich René: "Was muss ich machen um selbst Trainer zu werden?" Seine Antwort war: "eine Ausbildung zum Kommunikationstrainer", dort würde ich lernen auf der Bühne zu bestehen und Seminarteilnehmer zu begeistern. Er empfahl mir die fresh academy in Feldafing, welche damals von zwei NLP Master Trainern (Wiebke Lüth und Marc Pletzer) gemeinsam betrieben wurde. Voraussetzung für diese Kommunikationstrainerausbildung waren Ausbildungen zum NLP Practitioner und  NLP Master Practitioner mit der jeweiligen Lizensierung durch die Society of NLP.

So hörte ich erstmals die Geschichte von Richard Bandler und John Grinder, den Begründern dieses „NLP“ und absolvierte in kürzester Zeit die geforderten Grund- und Fortgeschrittenenausbildung, um endlich Kommunikationstrainer zu werden und als Trainer „auf der Bühne stehen" - also Seminare geben zu können. Ich begegnete einer Vielzahl von Leuten und bemerkte wie sehr unterschiedlich Menschen „ticken“ können und das es immer einen Kontext gibt, in denen die jeweiligen Eigenarten ein großer Vorteil sind. Und welche illustre Schar an Teilnehmern sich zusammenfand, berichte ich gerne ein andermal… 

Mein Interesse war voll und ganz geweckt

Schon kurze Zeit später wollte ich herausrausfinden wie Trainerkollegen das gewonnene Wissen umsetzen, nun hatte meine Teilnahme an Seminaren einen viel größeren Nutzen. Neben den vermittelten Fach-Inhalten nahm ich auch immer mit wie die Seminarleitung den gewünschten Input vermitteln wollte, bemerkte was sensationell funktionierte und auch was nur mäßigen Erfolg brachte.

Bei meinen Trainerkollegen von kontext-denken Miriam Deforth (bekannt aus Funk und Fernsehen, u.a. dem Hessischen Rundfunk und den Shoppingsendern QVC, HSE24) und Florian Groß, hospitierte ich einen Practitioner lang und ich mag es, dass wir als neue Trainergeneration uns gegenseitig unterstützen, die Erfolge gönnen und wir uns untereinander austauschen.

Dabei wurde mir auch der Besuch eines Großgruppenkonzept empfohlen, na das wollte ich erleben - wie ein Trainer hunderte Menschen erreichen kann. Der kikidan NLP Practitioner von Chris Mulzer gefiel mir so gut, dass ich hinter sein „Geheimnis“ kommen wollte. Heute ist für mich dieses "Geheimnis" der geschützte Raum voller Respekt, die sehr gute Stimmung - geprägt von großer Herzlichkeit, die wachsende Dynamik und die förmlich greifbare Energie von über 600 Leuten im Saal. Und dazu einem Chris als fantastischen Geschichtenerzähler und exzellenten Trainer, der eine solche Veranstaltung zum begeisternden Erlebnis macht und das ganz ohne Shaka!

Ich möchte deine Talente heben und dein persönliches Glück fördern

Nach meiner mehrfachen Teilnahme an Seminaren bei Chris Mulzer u.a. "Practitoner",  „Workweek“ und meiner zusätzlich Absolvierung des „TrainerTrack´s“ (hier war ich bei den Großveranstaltung in der Rolle eines Assistenztrainers), habe ich für mich entschieden das mir die persönliche Betreuung meiner Teilnehmer in den Seminaren besonders wichtig ist, um genügend Augenmerk auf deine positive Veränderung zu haben und die Fortschritte jedes einzelnen Teilnehmers deutlich wahrzunehmen, so erhälts du als Teilnehmer von mir dein persönliches Coaching.

Zusätzlich nahm ich am Trainer Training der Society of NLP in Orlando/Florida teil, hier werden angehende NLP Trainer persönlich durch Dr. Richard Bandler, dem Mitbegründer des NLP, und von John Lavalle ausgebildet, geprüft und zertifiziert.

Aus den Händen von Dr. Richard Bandler mein Zertifikat überreicht zu bekommen, nun als international lizensierter Trainer der Society of NLP,  war für mich ein Highlight. Zusammen mit meinem Trainerkollegen Henning Effe veranstalteten wir im November 2019 unserer eigenen NLP Business Practitioner.

Moderne Zeiten

Seit Jahren gebe ich Online Vorlesungen bei der HSB Akademie, so auch im Kurs "Reisebüroleiter*in mit IHK-Zertifikat". Doch 2020 war das Jahr in dem alle Angebote nur digital umgesetzt werden konnten, also biete ich nun Coachings auch per Zoom und selbst Ganztages-Workshops online an, die Inhalte und Methoden konnte ich dank der jahrelangen Online-Erfahrung auf die neuen Erfordernisse anpassen.

Mein Trainerkollege René Morawetz und ich, hatten zum November 2020 die Online Seminarreihe zur "Erfolgreiche Selbstständige Reiseberaterin*" (*auch für Junx) initiiert und mittlerweile erfolgreich durchgeführt. Im April startet unser neuestes Projekt der "Club der Visionäre" - die Workshop-Reihe für Macher*innen.

Für unsere "Counter Helden Community" und dem dazugehörige "Counter Helden Podcast" arbeite ich jede Woche sehr gerne mit der wunderbaren Saskia Sanchez und meinem geschätzten Kollegen René Morawetz zusammen. Und wir erfreuen uns immer wieder am sehr positiven Feedback.

Ganz neu ist das Projekt Coaching & Wandern in Österreich, weitere Infos folgen und wenn du ganz neugierig bist und an einer Teilnahme Interesse bekunden möchtest - ruf mich an!

herzlichst, dein André


PS: Für alle die an dieser Stelle eine Ansammlung von Urkunden, Orden und Ehrenzeichen erwarten, hab ich alles da und sende dir die erforderlichen Nachweise oder Zertifikate usw. gerne zu...

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